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Fotos und Bericht des Ausflugs zum Hartmannswillerkopf.
Publiziert am Montag, 21. September 2026
Fotos und Bericht des Ausflugs zum Hartmannswillerkopf.
Pünktlich um 07.50 Uhr fuhr der Reisebus am vergangenen Mittwoch unter der sicheren Leitung des Chauffeurs von der Gartenstrasse in Basel los. An Bord: die beiden Klassen BMZ26A und 26B sowie vier Lehrpersonen der Berufsfachschule KV Basel. Nach einer angenehmen Fahrt erreichte die Gruppe um genau 09.07 Uhr den Parkplatz des Museums Historial franco-allemand am Hartmannswillerkopf in den Südvogesen im Elsass.
Die beiden fachkundigen Leiter, Herr Gilbert Wagner und Herr Fabien Dreyfuss, nahmen die Gäste mit auf eine eindrückliche Zeitreise durch die ehemaligen Stellungen und Schützengräben. Selbst einige kurze, aber kräftige Regengüsse konnten der Entdeckungstour nichts anhaben. Im Gegenteil: Sie verstärkten die raue Atmosphäre der Landschaft beinahe noch. Trotz der dichten Bewölkung war der Blick hinunter in die Rheinebene und hinüber zum Grand Ballon beeindruckend.
Besonders bewegend war der Besuch der Krypta und des darüberliegenden monumentalen Vaterlandsaltars. Hinter diesem «Autel de la Patrie» verbirgt sich eine viel ältere Symbolik: Bereits bei der Fête de la Fédération am 14. Juli 1790 stand im Zentrum des Pariser Champ-de-Mars ein solcher Altar. Dort schworen Vertreter der Nation und auch der König den neuen politischen Grundsätzen die Treue. Der Vaterlandsaltar am Hartmannswillerkopf greift damit bewusst ein Symbol auf, dessen Wurzeln bis in die Französische Revolution zurückreichen.
In der Krypta war unmittelbar spürbar, dass der Hartmannswillerkopf nicht nur ein ehemaliges Schlachtfeld ist, sondern auch ein Ort des Erinnerns, des Nachdenkens und heute glücklicherweise der deutsch-französischen Verständigung.
Der Rundgang verlangte den Teilnehmenden der Berufsmaturität BM2 sowie den Lehrerinnen und Lehrern einiges an Aufmerksamkeit und Ausdauer ab. Insgesamt legten sie 4,52 Kilometer zu Fuss zurück und folgten dabei den markierten Wegen durch das weitläufige Stellungssystem. Dabei galt es, Augen und Ohren offen zu halten für die zahlreichen Erklärungen der Leiter und die Besichtigung der unterschiedlichen Anlagen: von den Unterständen über die Küche bis hin zu den ehemaligen Luxuslatrinen auf der damaligen deutschen Seite.
Ein besonders gelungener Abschluss war das gemeinsame Mittagessen im Chalet nahe dem Museum. Dort stand ein reservierter Gemeinschaftsraum zur Verfügung, sodass der Vormittag in angenehmer Atmosphäre ausklingen konnte. Dieser gemeinsame Abschluss rundete die gesamte Veranstaltung auf stimmige Weise ab. Die Rückfahrt verlief genauso reibungslos wie die Hinfahrt, und die Gruppe war um 14.21 Uhr wieder zurück am Ausgangsort an der Gartenstrasse.