Auf dem Campus Muttenz der Fachhochschule Nordwestschweiz fand am Freitag, 07. Februar 2025, das Regionalfinale Basel Sek II von «Jugend debattiert» des Veranstalters YES (Young Enterprise Switzerland) statt. Gründlich recherchieren, sich eine eigene Meinung bilden und gekonnt argumentieren – ohne dabei die Gegenseite zu vergessen: All dies und mehr lernen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II im Programm Jugend debattiert.
Vier Lernende unserer Schule machten mit am grössten Debattierwettbewerb der Schweiz und massen sich bei dieser ausserschulischen Aktivität mit jungen Debattenfreudigen. Natasha Binggeli, Emilia Mehmed, Xavier Pierre Strassmann und Marvin Wälli schlugen sich sehr gut in den Debattenrunden zu den Themen "Soll in der Schweiz das E-Voting bei Abstimmungen auf Bundesebene eingeführt werden?" und "Soll die Schweiz darin investieren, Gastgeberin von mehr internationalen Grossveranstaltungen wie den Olympischen Spielen oder des Eurovision Song Contest zu werden?".
Die Debatten wurden in Vierer-Gruppen mit je zwei Debattierenden der Pro- und Contra-Seite ausgetragen. Auf welcher Seite sie argumentieren, erfuhren die insgesamt 16 Jugendlichen von verschiedenen Schulen erst kurz zuvor. Nach den beiden Vorrunden kam es zur Bekanntgabe der Finalistinnen und Finalisten. Hier gab es eine grosse Überraschung: Alle vier verfügbaren Plätze für die Finaldebatte gingen an die Lernenden der Berufsfachschule KV Basel. Ungläubiges Staunen und sofort ging es an die Vorbereitungen.
Die Finaldebatte bewegte sich auf sehr hohem Niveau. Natasha Binggeli, Emilia Mehmed, Xavier Pierre Strassmann und Marvin Wälli traten souverän auf und argumentierten kompetent zum Thema "Soll der Staat zusätzliche Anreize für junge Erwachsene schaffen, in ihre Altersvorsorge zu investieren?". Alle vier bewiesen ihr ausgeprägtes Talent in der Kunst des Debattierens.
Schliesslich die mit beträchtlicher Spannung erwartete Siegerehrung. Die Jury sprach Marvin Wälli den überzeugendsten Auftritt zu und krönte ihn zum Sieger des Regionalfinals. Herzlichen Glückwunsch zu dieser formidablen Auszeichnung.
Allen vier Teilnehmenden ein grosses Dankeschön für ihre ausserordentlichen Leistungen. Und bereits jetzt ganz viel Erfolg für das nationale Finale Anfang April in Bern. Dort werden sie ihr Können erneut unter Beweis stellen.